Trüffel in Alba

Trüffel
Restaurants um Alba verarbeiten lokale Trüffel. Foto: Dagobert Wiedamann

Alba ist die Hauptstadt des weißen Trüffel – Tuber Magnatum Pico. Die Region um Alba lebt von Ihrem Ruf eine Feinschmecker-Region zu sein: Viele Restaurants bieten dem Urlauber nicht nur Gerichte mit Trüffel sondern die ganze Palette guter norditalienischer Küche. Ein Urlaub in Alba ohne die Trüffel ist aber nicht denkbar.

Der Weiße Trüffel von Alba

Trüffel. Feinschmecker lieben Sie und zahlen hohe Preise für die Trüffel. Es sind Pilze, Symbionten im Wurzelwerk verschiedener Bäume. Der bekannteste Trüffel ist der „Weiße Trüffel von Alba“ – oder Tuber Magnatum Pico. In der Sprache der Trüffelsucher von Alba heißt er nur kurz „Trifola“. Der bekannteste Fundort der weißen Trüffel von Alba ist das hügelige Gebiet der Langhe, einer Landschaft der Region Piemont.

Feinschmecker besuchen die Region gerne wegen dieser Spezialität.

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Hauptstadt der norditalienischen Trüffel

Die Hauptstadt der italienischen weißen Trüffeln ist Alba. Der Name Alba hat Ursprünge im keltischen und ligurischen. Sie ist sehr alt, was man im Stadtbild auch leicht sehen kann. Und seit ihren ersten Tagen war Alba eng verbunden mit der „Trüffeljagd“. Die Trüffel, das weiße Gold der Region, werden über zwei Märkte in der Region, mittwochs in Asti und samstags in Alba vermarktet.

Trüffel suchen in Alba

Man braucht nicht viel um Trüffeln zu suchen: Feste, gegen Schlamm schützende Schuhe, ein Stock, eine Hacke zum Graben nach dem Trüffel, eine Jacke mit geräumigen Taschen zum Verstauen der Ernte. Und natürlich den Trüffelhund und ein paar Leckereien für ihn die er immer bekommt, wenn er die wertvollen Knollen im Erdreich aufgespürt hat. Ohne Trüffelhund keine Trüffel – man wird sie einfach unter der Erde nicht finden.

Auf Schweine zur Trüffelsuche verzichtet man in Alba – und andernorts – gerne: Zwar finden die intelligenten Tiere mit Ihren guten Nasen die Pilze schnell – aber Ihr Appetit verhindert, das die Trüffel in menschlichen Mägen landet. Schweine fressen die Trüffel lieber selber.

Um die Trüffelsuche ranken viele Geschichten und Mythen: Im Mittelalter und vorher glaubte man, die Trüffel entständen durch einschlagende Blitze. Einige Trüffelsucher in der Markgrafschaft Montferrat erzählen, dass der Trüffel erst am dritten Vollmond nach den Regenfällen im September reift. Und wie kommt es, dass die Hunde nur nachts gut und am besten bei Regen und Nebel arbeiten? Und damit die Trüffel Ihre aphrodisierende Wirkung richtig ausspielt, soll dafür nur eine bei Vollmond gefundene Knolle verwendet werden. Die besten Fundplätze sollen möglichst lange vor der Konkurrenz geheim gehalten werden.

Quelle: www.trueffeln.de