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Cape Range National Park

Der Cape Range National Park wurde 1964 gegründet. Viele Tiere fühlen sich hier heimisch. So auch Schlangen und alle möglichen Känguruarten. Neu war für uns, dass im NP sogar „Euros“ herumspazieren. Das Missverständnis klärte sich, als wir erfuhren, dass die Aussies eine der größten Känguruarten, nämlich das große schwarze Walleroo, das in den Bergen lebt, [...]

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Geschrieben von news am Juli 16th, 2007 mit no comments.
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Der Cape Range National Park wurde 1964 gegründet. Viele Tiere fühlen sich hier heimisch. So auch Schlangen und alle möglichen Känguruarten. Neu war für uns, dass im NP sogar „Euros“ herumspazieren. Das Missverständnis klärte sich, als wir erfuhren, dass die Aussies eine der größten Känguruarten, nämlich das große schwarze Walleroo, das in den Bergen lebt, als Euro bezeichnen. Bis zu 10 Meter weit kann der Euro (Macropus robustus) bei Gefahr springen. Andere Bergkängurus sind die am Yardie Creek zu beobachtenden Rock- Wallabies. Diese zur Gattung der Petrogalen gehörenden Kängurus sind ausgezeichnete Felskletterer. Es wurde sogar beobachtet, dass sie, von Hunden verfolgt, sich auf schräg stehende Bäume retteten.

Bald kamen wir zur Vogelbeobachtungsstation. Über 300 verschieden Arten leben im NP. Eine ganze Kolonie von Pelikanen hatte es sich trotz bewegter See auf einer Sandbank gemütlich gemacht und schaute unbewegt in unsere Richtung. Mit dem Fernglas war deutlich zu erkennen, dass die Vögel satt waren. Weiter südlich kamen auf den nächsten 15 Kilometern des „Ningaloo Meeres Schutzgebietes“ zahlreiche Camps für Fischer und Taucher. Dieses Gebiet zwischen Ufer und Korallenriff ist über 260 Kilometer lang. 220 verschiedene Korallenarten hat man bis heute gezählt. Dort tummeln sich mit den über 500 verschiedenen Fischarten auch Delphine und Duogongs, die wir in Europa Seekühe nennen. In Australien ranken sich um diese „Meerjungfrauen“ Mythen und Sagen. Und natürlich sind auch die Walhaie dort. Am frühen Morgen kann man manchmal große Schildkröten im Sand beobachten. Die Mantas, die auch dort leben, sollen beachtliche Größen erreichen. In Exmouth erzählt man sich von einem zwei Tonnen schweren Meeresungetüm mit einer Flügelspannweite von sieben Metern. Zum Schutz der Fische gibt es ein Limit für den Fischfang. Jeder darf pro Tag nur sieben Fische oder nicht mehr als 10 Kg Fisch angeln. Ningaloo heißt in der Aborigines Sprache „Vorgebirge“ oder „Punkt des hohem, die See überragenden Landes“. Ein echtes Äquivalent zum Großen Barriere Riff bei Cairns. Das Meeresschutzgebiet ist ein natürlich gebildeter Raum zwischen dem Korallenriff, das mit Unterbrechungen diese Seite der Halbinsel flankiert, und der Küste. So konnte sich eine Besonderheit im hier ziemlich ufernah gelegenen Riff entwickeln. Türkis Bay ist als ein gesuchtes Schnorchelgebiet berühmt. Das gegen die Küste flutende Wasser springt spritzend und schäumend über das Riff. So hebt sich der Wasserspiegel zwischen Küste und Riff über den Meeresspiegel und es entsteht eine stark meerwärts gerichtete Strömung durch einige Öffnungen im Korallenriff. Davor werden alle Taucher besonders bei Flut sehr gewarnt.

Ach, was soll ich weiter erzählen. Fahren Sie hin und erleben Sie alles selbst. Es lohnt sich.

Weitere Reisegeschichten und Informationen zu Australien auf Downunder-Dago.de.

Dieter Tischendorf

Der Autor hat auch ein Buch mit Australien Reiseberichten ditido Verlag veröffentlicht.

Geschrieben von news am Juli 16th, 2007 mit no comments.
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