Skyexpress - russischer Billigflieger
Mit Skyexpress geht der erste russische Billigflieger an den Start. Von Moskau aus sollen andere westrussische Großstädte angeflogen werden. Die Ticketpreise starten für den einfachen Flug bei rund 500 Rubeln – ca. 15 Euro. Verkauft werden sollen die Flugtickets über das Internet. Hier zeigt sich jedoch eine Lücke im Vertriebssystem: Nur etwa 20 % der [...]
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Geschrieben von news am Dezember 2nd, 2006 mit no comments.
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Mit Skyexpress geht der erste russische Billigflieger an den Start. Von Moskau aus sollen andere westrussische Großstädte angeflogen werden. Die Ticketpreise starten für den einfachen Flug bei rund 500 Rubeln – ca. 15 Euro. Verkauft werden sollen die Flugtickets über das Internet. Hier zeigt sich jedoch eine Lücke im Vertriebssystem: Nur etwa 20 % der Russen haben Zugang zum Internet. Diese aber sollten sich in der neuen Zielgruppe von SkyExpress finden: Angesprochen werden sollen vorwiegend Russen mit mittleren Einkommen. Auch Studenten können sich die günstigen Flugtickets leisten. Bisher fliegen nur rund 5% der Russen bei strecken innerhalb Russlands – die Preise bei Aeroflot, SiriAir und Co sind einfach für russische Verhältnisse zu teuer.
Trotzdem legt die Geschäftsführung des Billigfliegers die Messlatte hoch: In 2007 will man rund 600.000 Passagiere zwischen den westrussischen Großstädten und Moskau fliegen. Man wolle innerhalb kurzer Zeit einen Marktanteil von 20 % im innerrussischen Flugverkehr erlangen. Der Start im Dezember 2006 ist mit geleasten Boing 737 geplant – bereits 2008 soll die Billig Airline profitabel fliegen.
Zielgruppe für die Billigflüge in Russland sind Russen mit mittleren Einkommen. Bisher sind Flüge für normale Einkommen einfach zu teuer, so dass nur etwa 5% der Russen sich überhaupt einen Flug leisten können, wenn es zu anderen Städten geht. Ein vergleichbares Zugticket kostet nur einen Bruchteil. Mit den neuen Einstiegsangeboten soll sich das nun ändern – SkyExpress möchte neue Kundenschichten für Flüge ansprechen.
Starthilfe für die neue russische Airline kam aus dem Westen: von den etwa 35 Millionen Anfangsinvestitionen kommt etwa die Hälfte von der als Osteuropabank bekannten Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) mit Sitz in London. Die Restsumme wurde von Privatpersonen aus Russland und Westeuropa aufgebracht.
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