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Spanienurlaub bedeutet für viele Touristen zunächst einmal endlos weite Strände, Sonne und gutes Essen und trinken. Wer Spanien allerdings besser kennenlernen will, sollte ein paar Kilometer ins Hinterland fahren. Hier wird eine andere Welt entdeckt. Zum Beispiel in Andalusien: Schaut man in Andalusien über den Tellerrand der schönen Küste und der faszinierenden Großstädten findet man ein Abenteuer: Das Landesinnere ist ebenso vielfältig wie beeindruckend.
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Rund um Huelva bieten sich atemberaubende Naturlandschaften
Foto: Tourspain
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Besonders erwähnenswert ist der Gebirgszug der Weißen Dörfer, welche in den Provinzen Málaga und Cádiz, zwischen Atlantik und Mittelmeer, liegen. Von weitem erkennt man weiße Kleckse in der Landschaft auf Gipfeln, an Hängen und Schluchten umrahmt von einer Landschaft aus Eichen und spanischen Tannen. Über den Städten thront meist eine Burg aus maurischer Vergangenheit, doch sonst sind es liebenswerte Details, die den Städten den besonderen Charakter verleihen. Steile und enge Gassen, Stege als Zugang zu Höfen und Wohnungen, Strebebögen, welche Fassaden abstützen, und rote Ziegeldächer auf strahlendweiß gekalkten Mauern.
Ronda beeindruckt durch seine Lage und die vielen Spuren der ereignisreichen Geschichte. Auf einer Schlucht erbaut, teilt diese die Stadt in zwei Teile. Einige der Stadttore aus dem 13. Jahrhundert sind noch gut erhalten, im tiefer gelegenen Teil des Orts befinden sich die fast ganz intakten arabischen Bäder aus derselben Zeit, und auch die arabisch-andalusische Altstadt besitzt noch ihre alte Struktur. Religiöse Baudenkmäler wie die Kirche Santa María la Mayor, das Kloster Santo Domino und das Minarett von San Sebastián sind außerdem zu bewundern. Einen Besuch in der alten Stierkampfarena sollte man ebenfalls nicht versäumen.
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Gasthaus in Alpujarra Cadiar
Foto: Tourspain
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Eine weitere berühmte Region Andalusiens sind die Alpujarras, malerische Hochlandtäler in der Provinz Granada. Auf kleinen Straßen kann man sich durch diese Landschaft bis hin zum Sierra Nevada Gebirge hochschlängeln. Diese Reise belohnt den Besucher mit ganz abgelegenen, scheinbar vergessenen Dörfern. In der Schlucht Barranco del Poqueira liegt der Ort Pampaneira, wo das Vermächtnis aus der Moriskenzeit noch vollkommen bewahrt ist, zu erkennen an gemütlichen Plazas und engen Gassen. Pórtugos ist bekannt für seinen Honig, und nicht weit davon entfernt liegt die Fuente Agria, eine eisenhaltige Quelle mit natürlicher Kohlensäure. Trévelez ist das höchstgelegene Dorf Spaniens mit 1476 Metern und bekannt für seinen in der kalten Bergluft der Sierra Nevada getrockneten und daher besonders köstlichen Serrano-Schinken.
Quelle: pairola-media.com
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